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Gesunder Mitarbeiter – Gesundes Unternehmen

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Kann, muss oder soll?

Zwischen gesetzlicher Pflicht und echtem Nutzen – ein kleiner Wegweiser für Unternehmen zur psychischen Gefährdungsbeurteilung im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Herzlich willkommen im Dschungel des betrieblichen Gesundheitsmanagements: Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung, betriebliches Eingliederungsmanagement? Da stellt sich die Frage: Wozu gehört die psychische Gefährdungsbeurteilung eigentlich, wo muss der Arbeitgeber aktiv werden und wie lässt sich das mit den vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen umsetzen? Mit Partnern wie OurSurvy und CareLutions können auch kleine und mittlere Unternehmen die gesetzlichen Pflichten erfüllen und den Nutzen für Mitarbeiter und Unternehmen voll ausschöpfen.

veröffentlicht am: 23.07.2018

geschrieben von: Florian Körner (Arbeitstherapeut)

Gesetzliche Pflicht und Chance für Unternehmen

Seit 2013 ist die Ermittlung psychischer Gefährdungen für jedes Unternehmen mit mehr als sieben Mitarbeitern im Arbeitsschutzgesetzt (§5 ArbSchG) vorgeschrieben.1 Ziel ist es, die psychischen Belastungen im Arbeitskontext zu ermitteln, zu reduzieren und damit gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit und die Produktivität zu steigern. Studien haben gezeigt, dass zufriedene Mitarbeiter im Schnitt 12 bis 31 % produktiver sind.2,3

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Die richtige Dosis finden

Psychische Gefährdungen im Unternehmen zu ermitteln und zu reduzieren lohnt sich! Nicht nur, weil es seit 2013 gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern weil Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität steigen. Um die gesetzliche Pflicht zu erfüllen oder sogar etwas mehr zu tun, gibt es für jede Unternehmensgröße passende Verfahren und Anbieter, wie z. B. OurSurvy und CareLutions, die bei der Durchführung unterstützen.

Das kleine 1x1 der psychischen Gefährdungsbeurteilung

Konkrete Vorgaben zur Durchführung und Dokumentation macht der Gesetzgeber nicht, empfiehlt jedoch, sich an der Leitlinie der gemeinsamen deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) zu orientieren.3 Diese beinhaltet unter anderem folgende Anforderungen und Rahmenbedingungen:

  • Umfang: Durchführung, Auswertung und Dokumentation der Beurteilung, Ableitung von Maßnahmen, Durchführung und Dokumentation von Wirksamkeitskontrollen.
  • Möglichkeiten zur Durchführung: Diese sind breitgefächert und gehen von der standardisierten schriftlichen Befragung über Beobachtung und Interviews bis hin zum moderierten Analyseworkshop.
  • Art der Fragen: Diese sollen so gestaltet sein, dass objektive Belastungen erfragt werden, denen alle Mitarbeiter ausgesetzt sein könnten, nicht subjektive Befindlichkeiten.

Herausforderungen für Unternehmen

Auffällig ist, dass trotz der gesetzlichen Verankerung zur Durchführung einer psychischen Gefährdungsbeurteilung der Anteil der psychisch erkrankten Arbeitnehmer in Deutschland zugenommen hat.Mögliche Gründe dafür könnten sein, dass sich viele Unternehmen dieser Verpflichtung noch nicht bewusst sind oder die geforderten Maßnahmen mit den personellen und finanziellen Ressourcen nur schwer durchführbar erscheinen – gerade für kleine und mittlere Unternehmen. 

Psychologische Gefährdungsbeurteilung: Die richtige Dosis für Ihr Unternehmen

Neben zeitaufwändigen und kostenintensiven Vorgehensweise wie Beobachtungen oder Workshops gibt es auch kleinere, gut skalierbare Maßnahmen. CareLutions hilft Unternehmen dabei, die optimalen Maßnahmen zu finden und umzusetzen – für das betriebliche Gesundheitsmanagement allgemein und speziell für die psychologische Gefährdungsbeurteilung. Dafür setzen wir z. B. auf Partner wie Phrenos, den Anbieter von OurSurvy, einer guten und preiswerten Lösung für die Abdeckung der psychischen Gefährdungsbeurteilung und der damit einhergehenden gesetzlichen Anforderungen. Erfahren Sie mehr über OurSurvy oder lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich von unserem BGM-Team beraten.

Wie können wir Ihnen helfen?

Benedikt Mazharul (Diplom Pädagoge) und Florian Körner (Arbeitstherapeut)

Ihre persönlichen Ansprechpartner

Benedikt Mazharul (Diplom Pädagoge) und Florian Körner (Arbeitstherapeut)

Ansprechpartner für das betriebliche Gesundheitsmanagement

Sie können uns zwischen 9 und 17 Uhr 
unter der 0711 2528 16 67 erreichen.
 

Schreiben Sie uns

1. § 5 ArbSchG Beurteilung der Arbeitsbedingungen, verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/ (zuletzt abgerufen 06/2018).
2. A report by harvard business review analytic services “The Impact of Employee Engagement on Performance”, online abrufbar unter: https://hbr.org/resources/pdfs/comm/achievers/hbr_achievers_report_sep13.pdf (zuletzt abgerufen 06/2018).
3. Studie der University of Warwick und dem IZA Bonn, Oswald AJ, Proto E, Sgroi D: Happiness and Productivity (December 2009) IZA DP No. 4645; online abrufbar unter http://ftp.iza.org/dp4645.pdf (zuletzt abgerufen 06/2018).
4. Leitlinie Beratung und Überwachung bei psychischer Belastung am Arbeitsplatz der gemeinsamen deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) Stand: 11. Januar 2018.
5. Badura / Ducki / Schröder / Klose / Meyer (Hrsg.): Fehlzeiten-Report 2017. Schwerpunkt: Krise und Gesundheit - Ursachen, Prävention, Bewältigung.

veröffentlicht am: 23.07.2018

geschrieben von: Florian Körner (Arbeitstherapeut)