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So lässt die Sommerhitze Ihren Schlaf kalt

5 Tipps für besseren Schlaf trotz Hitze

Sie haben schon alles ausprobiert? Lüft-Techniken, leichte Bettwäsche, Ventilator … nichts hilft? Wir haben für Sie ein paar Tipps gesammelt, die Sie so vielleicht noch nicht kennen. Probieren Sie es aus!

veröffentlicht am: 19.06.2018

geschrieben von: Dr. Sonja Hermeneit

Kühl aber nicht feucht

Feuchte Bettlaken, Socken oder Kleidungsstücke kühlen zwar, sorgen aber häufig auch für ein klammes Gefühl und eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit im Raum. Legen Sie stattdessen Ihre Kissen- und Bettbezüge für ca. 30 Minuten in den Kühl- oder Gefrierschrank – am Besten in eine Plastiktüte eingeschlagen.1 Wieder ausgepackt kühlen sie gerade in der Einschlafphase angenehm ab. 

Warum schlafen wir bei Hitze eigentlich so schlecht?

Unsere biologische Uhr sorgt normalerweise dafür, dass der Körper abends Wärme über die Haut abgibt. Ist es im Sommer auch abends noch sehr warm, gelingt ihm das nicht.[1] Die Folge: Man schläft schlecht ein oder wacht nachts auf und kann nicht wieder einschlafen. Neben der Hitze können Schlafstörungen aber auch noch andere Ursachen haben. Im Rahmen unseres Gesundheitsprogramms für besseren Schlaf hilft ein persönlicher CareLutions-Coach dabei, Ursachen zu identifizieren und gemeinsam klassische oder digitale Maßnahmen zu finden, die Betroffenen wieder zu einem besseren Schlaf verhelfen.

Kühler Nebel fürs Wachwerden zwischendurch

Stellen Sie sich vor dem Schlafengehen eine Sprühflasche mit kaltem Wasser bereit. Sie können auch ein paar Eiswürfel hineintun, um das Wasser kühl zu halten.  Werden Sie nachts wach, sprühen Sie einfach das Gesicht und den Nacken ein.2 Wenn Sie auch hier Feuchtigkeit vermeiden wollen, versuchen Sie es mit kleinen Körner- oder Reiskissen, die Sie in den Kühlschrank legen.3

Wärme loswerden

Im Schlafzimmer verstecken sich viele Wärmespeicher und Wärmeproduzenten. Matratzen und Kopfkissen können z. B. durch Bambusmatten und Buchweizenkissen ersetzt werden. Sie sind zwar weniger weich, speichern dafür aber auch deutlich weniger Hitze.2 Unterschätzt wird häufig auch die Wärme, die elektronische Geräte abgeben. Schalten Sie elektrische Geräte – wenn es nicht gerade der Wecker ist – über Nacht ab oder verbannen Sie das Handy aus dem Schlafzimmer.

Klimaanlage selbstgemacht – für Bastler

Eine teure Klimaanlage wollen Sie sich nicht kaufen, Sie haben aber einen Ventilator? Dann versuchen Sie es doch einmal mit Eis vor dem Ventilator.2 Sie können Kühlakkus verwenden, oder z. B. Eiswürfel in ein feuchtes Handtuch einschlagen. Achten Sie darauf, dass der Ventilator möglichst weit von Ihnen und Ihrem Bett entfernt steht und dass der Luftstrom von Ihnen weg, z. B. gegen eine Wand, gerichtet ist.

Nichts hilft?

Neben der Hitze gibt es viele weitere Ursachen für Schlafstörungen. Um Patienten zu besserem Schlaf zu verhelfen und Folgen wie Magenbeschwerden, Bluthochdruck, ein geschwächtes Immunsystem oder sogar Depressionen zu vermeiden, bietet CareLutions in Zusammenarbeit mit verschiedenen Versicherern seit Kurzem ein Gesundheitsprogramm an. Hier hilft ein persönlicher Coach dabei, Ursachen zu identifizieren und mit klassischen und innovativen digitalen Maßnahmen Lösungen für einen gesunden Schlaf zu finden. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder informieren Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung.

1. Prof. Dr. med. h.c. Günther W. Amann-Jennson (Institut für Schlafcoaching, Schlafpsychologie & Bioenergetik): Wie Sie auch bei Hitze gesund und erholsam schlafen können – Schlaftipps für heiße Nächte; online abrufbar unter: https://www.schlafcoaching.com/de/wie-sie-auch-bei-hitze-gesund-und-erholsam-schlafen-koennen-schlaftipps-fuer-heisse-naechte.html (zuletzt abgerufen 06/2018).
2. How to Sleep Comfortably on a Hot Night, online abrufbar unter: https://www.wikihow.com/Sleep-Comfortably-on-a-Hot-Night (zuletzt abgerufen 06/2018).
3. Sophia Breene: Tricks to help you sleep well in the heat; online abrufbar unter: http://www.thejournal.ie/tricks-sleep-heat-979271-Jul2013/ (zuletzt abgerufen 06/2018).

veröffentlicht am: 19.06.2018

geschrieben von: Dr. Sonja Hermeneit