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Nehmen Sie sich die Zeit

Die Grübelzeit soll Ihnen dabei helfen, Ihren Grübelgedanken und Ihren Sorgen, die Sie beim Einschlafen oder innerhalb der Nacht begleiten, einen begrenzten Platz am Tag einzuräumen. Ziel ist es, am Tag besser abschalten und abends und nachts besser einschlafen zu können.
Haben Sie Geduld – das bewusste Begrenzen der Grübelgedanken kann Zeit benötigen.

So geht´s weiter

  • Lassen Sie für 20 Minuten, oder die von Ihnen gewählte Zeitspanne, Ihre Grübelgedanken bewusst zu und beschäftigen Sie sich ausschließlich mit Ihren Sorgen. Denken Sie diese Gedanken so weit wie möglich zu Ende. Wichtig dabei ist: Sie müssen in dieser Zeit keine Lösung für Ihre Sorgen finden! Es geht vielmehr darum, diesen Gedanken Platz einzuräumen.
  • Wenn die Grübelzeit abgelaufen ist und der Wecker klingelt, können Sie Ihre Grübelgedanken schriftlich festhalten (sich diese „von der Seele schreiben“). Das müssen Sie aber nicht. Zudem kann es hilfreich sein, „To-Do-Themen“ für die nächsten Tage auf einer Liste zu sammeln, um sie nicht ständig im Kopf haben zu müssen.  
  • Stehen Sie anschließend auf und beschäftigen Sie sich bewusst mit etwas anderem, idealerweise mit etwas, was Sie gerne tun.
  • Wenn außerhalb der Grübelzeit Grübelgedanken aufkommen, erinnern Sie sich daran, dass diese ihre Zeit an diesem Tag schon hatten oder noch haben werden und entscheiden Sie sich bewusst dagegen, jetzt zu grübeln.

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Ausprobieren!

veröffentlicht am: 14.08.2018

geschrieben von: Benedikt Mazharul (Dipl.-Pädagoge) und Florian Körner (Arbeitstherapeut)