Close

Wir haben diese Ergebnisse für Sie gefunden:

Wichtiger Hinweis

Achten Sie während der gesamten Übung auf Ihren Körper und sich selbst, so dass sie dementsprechend reagieren können. Wenn sich beispielsweise etwas unangenehm anfühlt oder sogar weh tut, lassen Sie diesen Teil weg oder reduzieren die Anspannung. In der PMR geht es nicht um maximale Anspannung, sondern darum die Anspannung und Entspannung bewusst wahr zu nehmen. Spannen Sie daher die einzelnen Muskelgruppen nur so stark an wie es Ihnen möglich ist.

Kontraindikationen2,3

Die PMR wirkt vor allem präventiv und sollte in einigen Fällen mit Vorsicht oder nicht angewendet werden: 

  •  Schwerwiegende psychische Erkrankungen (z.B. Psychose)
  •  Muskelkrankheiten und Dystonien
  • Clusterkopfschmerzen und Migräneanfall (zur Prävention kann die PMR bei Kopfschmerzen und Migräne angewendet werden; allerdings kann die PMR einen akuten Migräneanfall verschlimmern)
  • Traumata und PTSD 
  •  Schwere Operationen
  •  Akuter Bandscheibenvorfall 

Auch wenn Sie Schmerzen bei der Durchführung haben, sollten Sie diesen Teil der Übung weglassen oder die Intensität der Anspannung verringern.
 

Eine Übung zur Progressiven Muskelentspannung befindet sich im Anhang als PDF.

Wir wünschen Ihnen viel Entspannung!

1.    Kaluza G.: Stressbewältigung. 3.Auflage, 2015, Berlin: Springer-Verlag.
2.    Tatsek K.: Entspannungsverfahren bei Schmerz, 2005, Ostalb-Klinikum Aalen.
3.    Psych. Psychotherapeut D’Amelio R.: Studienbrief: Entspannungsverfahren, Version 2009, Universitätskliniken des Saarlandes.

veröffentlicht am: 27.11.2018

geschrieben von: Julie Beaucheix